Best of LinkedIn: Electrification & Battery Technology KW 28/ 29
Im Mittelpunkt der LinkedIn-Beiträge der vergangenen zwei Wochen standen die schnelle Skalierung der Ladeinfrastruktur, die beginnende Kommerzialisierung des bidirektionalen Ladens und greifbare Schritte hin zu Kreisläufen für Batterien. Regulatorische Änderungen, Finanzierungsentscheidungen und Produktneuheiten zeigen einen Markt, der über Pragmatismus, datengestützten Ausbau und Zusammenarbeit reift.
Datum
July 9, 2025
Electrification & Battery Technology
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Ladeinfrastruktur und Ausbau

  • EV Edison eröffnet an der Ostküste den größten Ladehub für verschiedene Fahrzeugklassen. Er steht gewerblichen Flotten und der Öffentlichkeit offen.
  • Frankreich führt in Europa bei der Ladeinfrastruktur mit einem breiten Netz öffentlicher und ultraschneller Ladepunkte; die 20.000 Ladepunkte in Belgien belegen die Größe und das Engagement der Betreiber.
  • E.ON Drive Infrastructure Denmark installiert mehr als 200 Ladestationen an Kirchen und verbessert damit die Erreichbarkeit auf dem Land.
  • Die staatliche Freigabe für Hinweisschilder zu Ladehubs an britischen Straßen erleichtert Fahrern die Orientierung und beschleunigt die Standardisierung.
  • Eine Londoner E-Mobilitätsgruppe unterstützt Kommunen dabei, sichere und gerechte Lösungen für Ladekabel über den Gehweg im Wohnumfeld umzusetzen.
  • Datengestützte Ansätze gelten als entscheidend für die Standortwahl beim Laden von E-Lkw in Korridoren mit hohem Logistikaufkommen.
  • Der rasche Ausbau der Infrastruktur löst eine Debatte darüber aus, ob der Markt ultraschnelles Laden wirklich überall braucht.
  • Laden mit 50 kW gilt für die meisten Anwendungsfälle als ausreichend; das senkt Kosten und entlastet das Stromnetz.
  • Neuartige Ausbaumodelle versprechen Endkunden einen schnelleren und günstigeren Ausbau.

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Bezahlen, Software und Interoperabilität

  • Cariqa sammelt 4 Millionen Euro ein, um eine transparente, vom Betreiber gesteuerte Bezahlplattform für das Laden aufzubauen.
  • Zwischen OCPI und Hubject herrscht beim eRoaming weiter Unklarheit; viele Betreiber haben sich bei der Interoperabilität noch nicht festgelegt.
  • Veraltete Software führt in Ladenetzen zu ungenutzten Anlagen; eine Modernisierung ist nötig, um Wert zu heben.
  • Ladeteams in Konzernen sollen agile Methoden von Scale-ups übernehmen, um schneller zu werden und Wirkung zu erzielen.
  • Ampowr stellt Lösungen für Energieintelligenz vor, die Effizienz und Rentabilität des Ladebetriebs verbessern sollen.
  • EcoSec Works konzentriert sich auf KI-gestützte Risikominderung beim Laden und geht Fragen der Cybersicherheit und des Betriebs an.
  • Erste Umfrageergebnisse zeigen wachsende Unterstützung für OCPP 2.x unter Hardwareherstellern, mit Plug & Charge und V2G als zentralen Prioritäten.

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Bidirektionales Laden und V2G/V2H

  • Octopus Energy und BYD führen die erste Vehicle-to-Grid-Lösung im Vereinigten Königreich ein. Kunden können damit sparen, und das Stromnetz gewinnt an Stabilität.
  • Ein Leasingpaket für E-Fahrzeuge bindet V2G ein, um gespeicherte Energie zu monetarisieren und das Stromnetz zu stabilisieren.
  • Die Skalierung von V2G verlangt vielschichtige Lösungen und eine branchenübergreifende Zusammenarbeit; die Hürden sind technischer, regulatorischer und wirtschaftlicher Natur.
  • Ambibox erhält für seinen V2G-Ladepunkt die europäische Grid-Code-Zertifizierung; länderspezifische Zertifikate sollen folgen.
  • Die FHNW richtet ein Prüflabor für bidirektionales Laden ein, um Entwicklung und Normung von V2G-Systemen voranzubringen.
  • V2G wird als greifbarer Nutzen für Halter von E-Fahrzeugen dargestellt, der bidirektionale Energieflüsse und eine Optimierung der Kosten ermöglicht.
  • Eine klare Unterscheidung zwischen den Anwendungsfällen V2H und V2G hilft den Beteiligten, den passenden Integrationsweg zu wählen.

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Batterietechnologie und Fahrzeuginnovation

  • Die Plasmareinigung erweist sich als entscheidend für eine präzise, saubere und leistungsfähige Batteriefertigung für Fahrzeuge und Energiespeicher.
  • Die Entwicklung von Feststoffbatterien gilt als Weg zu besserer Leistung und höherer Sicherheit bei E-Fahrzeugen.
  • Mercedes-AMG präsentiert das Elektroauto GT XX, das ultraschnelles Laden mit fortschrittlicher Batterietechnik verbindet.
  • Megawattladen verspricht bis zu 1 MW Leistung und definiert die Möglichkeiten der Elektromobilität im Schwerlastverkehr neu.
  • Ein Rekordladevorgang mit 637 kWh beim Mercedes eActros 600 unterstreicht die Fortschritte beim Laden großer Nutzfahrzeugbatterien.
  • Der Antrieb des Volvo ES90 wird in einem Interview technisch durchleuchtet. Das lässt die künftige Richtung für E-Fahrzeuge im Premiumsegment erkennen.
  • Branchenwörterbücher und Abkürzungsverzeichnisse sollen die Sprache der Elektromobilität über alle Beteiligten hinweg vereinheitlichen.
  • Diskussionen über Elektroflugzeuge heben die Effizienzvorteile des Auftriebs über Tragflächen für eine künftig nachhaltige Luftfahrt hervor.

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Recycling, Second-Life und Resilienz der Lieferkette

  • Die Weiterverwendung gebrauchter Fahrzeugbatterien als stationäre Speicher zeigt Kreislaufwirtschaft und Innovation.
  • General Motors arbeitet mit Redwood Materials zusammen, um aus GM-Batterien in den USA gefertigte Energiespeicher zu bauen.
  • Das Verfahren von Altilium gewinnt Lithium und Graphit zur Wiederverwendung zurück und begründet ein britisches Modell für kreislaufgeführtes Recycling.
  • Widerstandsfähige Lieferketten für Batterien gelten als unverzichtbar für bezahlbare, nachhaltige und innovative E-Fahrzeuge.

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Politik, Regulierung und Marktsignale

  • Das Auslaufen der US-Steuergutschriften für E-Fahrzeuge gilt als kurzfristiger Rückschlag mit positiven Folgen für den Markt auf lange Sicht.
  • Die britische Automobilbranche strebt bis 2035 ein Wachstum von 50 Milliarden Pfund an, geleitet von einer 10-Punkte-Strategie.
  • Die Ziele für den Absatz von E-Fahrzeugen verlangen rasches Handeln beim Infrastrukturausbau und bei der regulatorischen Verlässlichkeit.
  • Die dritte Ausgabe des Charging Market Outlook befasst sich mit der Verbreitung von BEV und der Entwicklung der Infrastruktur in ganz Europa.
  • Daten aus Wrexham zeigen einen Anstieg der an E-Fahrzeuge gelieferten Strommenge um 2.705 Prozent. Das deutet auf eine rasche Verbreitung vor Ort hin.
  • Die weltweiten Verkäufe von E-Fahrzeugen steigen; Europa liegt dank abgestimmter Regulierung und wachsender Infrastruktur vorn.
  • Deutschland verzeichnet hohe Neuzulassungen bei E-Fahrzeugen, kämpft aber mit Lücken in der Infrastruktur und mit Wartezeiten.
  • In der Schweizer Debatte heißt es „Gelassenheit statt Subventionen“, was auf einen kulturellen Zugang zur Elektromobilität hindeutet.
  • Chinas Vormachtstellung in der Batterietechnologie weckt Sorgen um Patentrechte und Marktzugang in den USA.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 28/ 29 mit dem Best of LinkedIn zu Electrification & Battery Technology:

→ 61 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 36 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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