Best of LinkedIn: Sustainability & Green ICT KW 02/ 03
In den vergangenen zwei Wochen lief die Diskussion zu Nachhaltigkeit und Green ICT auf eine klare Botschaft hinaus. KI, Cloud und Software skalieren nur, wenn sie als klimawirksame Anlagen gestaltet werden, nicht als neutrale Infrastruktur. Über Branchen hinweg gingen Praktiker von Schlagworten zu konkreten Architekturen, Produkten und Governance-Werkzeugen über, die digitale Entscheidungen unmittelbar mit ökologischen Ergebnissen verknüpfen.
Datum
January 23, 2026
Sustainability & Green ICT
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Unseren Podcast anhören

Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Sustainability & Green ICT KW 02/ 03 zusammen:

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KI & Risiko

  • KI wird neu als Gestaltungsgrenze verstanden; Energie und Netzkapazität begrenzen sinnvolle Skalierung.
  • Klima-, Cyber- und KI-Risiken gelten in Diskussionen der Aufsichtsgremien zunehmend als ein einziges, zusammengesetztes Risiko.
  • Investoren erwarten von KI-Strategien glaubwürdige Ergebnisse bei der Nachhaltigkeit, nicht nur Argumente zu Produktivität oder Kosten.
  • Praktiker stellen KI als Werkzeug zur Dekarbonisierung von Stromnetzen und Ressourcen dar, allerdings nur bei strenger Governance.

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Grüne Infrastruktur

  • Rechenzentren werden neu als klimawirksame Anlagen verstanden, die die Dekarbonisierung aktiv unterstützen müssen und nicht nur Kapazität liefern.
  • Modulare Bauweisen, Holzkonstruktionen und Wasserkraftversorgung zeigen konkrete Wege, graue und betriebsbedingte Emissionen zu senken.
  • Neue Speicher- und Flexibilitätslösungen binden Energieresilienz direkt in die Architektur digitaler Infrastruktur ein.
  • Der Wasserverbrauch wird zur zentralen Kennzahl, begleitet von Zusagen zu lokaler Transparenz und zum Schutz von Ökosystemen.

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Green Software

  • Effizienter Code und effiziente Architekturen gelten als schnelle, risikoarme Hebel, um Energie- und IT-Kosten zu senken.
  • Nachhaltigkeit tritt in Entscheidungen zur Unternehmensarchitektur neben Performance und Sicherheit als ausdrückliche Abwägung hinzu.
  • SAP und andere große Anwendungslandschaften werden mit FinOps- und Green-Computing-Programmen auf Einsparungen ausgerichtet.
  • Communities, Zertifizierungen und Scorecards zur CO2-Bilanz einzelner Regionen professionalisieren Green Software Engineering.

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Geräte & Kreislaufwirtschaft

  • Digitale Genügsamkeit stellt den Reflex des ständigen Hardwaretauschs infrage und richtet den Blick auf tatsächliche Nutzung und Lebensdauer.
  • Aufgearbeitete Premium-Notebooks zeichnen sich als glaubwürdige Option für die Geräteflotte ab und verbinden Nutzererlebnis, Kosten und Nachhaltigkeit.
  • Zirkuläre Konsumprodukte zeigen, wie Marken Design, Materialien und Wiederverwendung mit Klimazielen verknüpfen können.
  • Kommunale Prüfungen bestätigen, dass lokale digitale Infrastruktur ein wesentlicher Treiber ökologischer Fußabdrücke ist.

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Governance & Berichterstattung

  • Themen wie ESG, Klima und Resilienz rücken über Risiko- und Budgetberichte in die zentrale Finanzstrategie.
  • KI-gestützte Nachhaltigkeitsberichterstattung ist vielversprechend, wirkt aber nur innerhalb disziplinierter Governance-Prozesse.
  • Scope-3-Emissionen und die Komplexität von Umweltdaten lösen neue Leitfäden, Werkzeuge und Rahmenwerke für die Praxis aus.
  • Prüfungen digitaler Fußabdrücke durch Aufsicht und Städte erhöhen die Verantwortung für Wasser, Energie und Emissionen.

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Ökosystem & Fachkräfte

  • Die Finanzierung von Climate Tech bleibt lebhaft, besonders rund um Energie, Infrastruktur und KI-gestützte Anwendungsfälle für Nachhaltigkeit.
  • Konferenzen und Webinare zu nachhaltiger KI und IT lenken den Blick von Konzepten auf Playbooks für die Umsetzung.
  • Eigene Veranstaltungen bauen Praxis-Communities rund um grüne digitale Infrastruktur und die Finanzierung der Klimatransformation auf.
  • Mentoring-Formate fördern die nächste Generation von Führungskräften, die grüne digitale Transformationen steuern können.

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Produkte & Partnerschaften

  • Angebote für zirkuläre Hardware und nachhaltige Geräte treten als unternehmenstaugliche Portfoliobausteine auf.
  • Neue Speicherkonzepte und vorgefertigte Rechenzentren bieten greifbare Wege, KI-intensive Anlagen zu dekarbonisieren.
  • Standortspezifische, mit Wasserkraft betriebene Rechenzentrumsstrategien zeigen, dass die Wahl der Energiequelle inzwischen eine strategische Entscheidung ist.
  • Partnerschaften und Software-Frameworks binden Nachhaltigkeitsfunktionen in alltägliche Tools ein, von der Aufgabenverwaltung bis zu Beratungsleistungen.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 02/ 03 mit dem Best of LinkedIn zu Sustainability & Green ICT:

→ 64 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 37 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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