Best of LinkedIn: Sustainability & Green ICT KW 04/ 05
Im Bereich Sustainability und Green ICT richtete sich die Aktivität darauf, KI und Infrastruktur zu messbaren Hebeln für das Klima zu machen. Praktiker betonten effizientes Design, transparente Kennzahlen und klügere Beschaffung statt großer Ankündigungen. Neue Werkzeuge, Partnerschaften und Community-Formate zeigten, wie Nachhaltigkeit in alltägliche Technologieentscheidungen einzieht.
Datum
February 6, 2026
Sustainability & Green ICT
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Sustainability & Green ICT KW 04/ 05 zusammen:

Green AI

  • Green Computing gilt als strategische Voraussetzung für Wachstum, und die CO2-Wirkung wird als zentrale Randbedingung im Design behandelt.
  • Effiziente Architekturen, passend dimensionierte Modelle und ein sorgfältiger Zuschnitt der Workloads haben Vorrang vor immer größeren Rechenzentren.
  • Rahmenwerke wie Software Carbon Intensity for AI und neue Green-AI-Leitfäden machen aus Verantwortung eine messbare Praxis.
  • Neuromorphes Computing und andere energiearme Ansätze gelten als vielversprechende Wege, den Umfang von KI mit den Grenzen des Klimas in Einklang zu bringen.
  • Analysen zu digitalen Emissionen und Umfragedaten bestätigen, dass der Fußabdruck von KI ins Gewicht fällt, während die meisten Organisationen KI für ESG ausbauen wollen.

Rechenzentren und Energie

  • Energie löst Chips als wichtigste Engstelle der KI-Infrastruktur ab und zwingt Betreiber, Strombezug und Effizienz neu zu denken.
  • Beiträge stellen einen Ausbau auf Kohlebasis Regionen gegenüber, die hocheffiziente oder hölzerne Rechenzentren im Einklang mit ESG-Erwartungen fördern.
  • Der Wasserverbrauch entwickelt sich zum Streitthema, verbunden mit Forderungen nach Transparenz über Verbrauch, Risiko und Gegenmaßnahmen rund um KI-Anlagen.
  • Lösungen wie Konzepte für Kraft-Wärme-Kopplung und anpassungsfähige Microgrids zeigen, wie Optimierung Kosten senken kann und dennoch höhere Emissionen riskiert.
  • Politik und Öffentlichkeit werden aufgefordert, sich ein klareres Bild davon zu verschaffen, was ein wirklich grünes Rechenzentrum ausmacht.

Green Software

  • Werte der Software Carbon Intensity für Anwendungen, Web und KI schaffen eine gemeinsame Sprache, um digitale Nachhaltigkeit zu messen.
  • Whitepaper zum ökologischen Fußabdruck von Software übersetzen Entscheidungen bei Code, Architektur und Laufzeit in bezifferbare Wirkung.
  • Rahmenwerke wie SOFT stellen digitale Nachhaltigkeit als organisatorischen Wandlungsprozess dar, der Schulung, Governance und Werkzeuge verbindet.
  • Neue Werkzeuge wie carbon.txt und Scorecards für Cloud-Regionen helfen Compliance-Teams und Ingenieuren, beim Einsatz in der Cloud Entscheidungen zur Dekarbonisierung zu treffen.
  • Diskussionen über umweltfreundliche API-Plattformen und visuelles Storytelling der Green Software Foundation bringen Nachhaltigkeit in den Alltag der Entwicklerkultur.

Governance und Strategie

  • Dem Berufsfeld Nachhaltigkeit wird nahegelegt, eng an geschäftlicher Relevanz, Ergebnissen und den sich wandelnden Agenden der Unternehmen zu bleiben.
  • Führungskräften wird geraten, Technik nach langfristigem Wert, Resilienz und Haltbarkeit auszuwählen statt nach kurzlebiger Begeisterung.
  • Beiträge betonen, dass die Langlebigkeit der Hardware mit schnelleren Softwarezyklen Schritt halten muss, damit die Argumentation für nachhaltige IT nicht untergraben wird.
  • Nachhaltige IT-Beschaffung gilt als wirksamer, aber zu wenig genutzter Hebel zur Dekarbonisierung, der eine gründlichere Prüfung der Lieferanten und strengere Kriterien verlangt.
  • Politische Debatten, Berichte über souveräne KI und Branchendiskussionen über nachhaltige IT zeigen, wie Governance näher an die zentrale Digitalstrategie rückt.

Ökosystem und Partnerschaften

  • Partnerschaften wie die von AWS mit Rio Tinto zeigen, wie KI-gestützte Lösungen nachhaltigere industrielle Lieferketten unterstützen können.
  • Anbieter aus Content Management und Professional Services experimentieren mit offener, flexibler KI und Werkzeugen wie Green-Claims-Scannern, um Innovation und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
  • Neue Allianzen, darunter Kooperationen mit spezialisierten Anbietern von Green-AI-Schulungen, deuten auf ein entstehendes Dienstleistungs-Ökosystem rund um nachhaltige KI hin.
  • Forschungsinstitute, Konferenzen, Podcasts und Community-Formate schaffen Räume, in denen Praktiker über die Umweltwirkung von KI und praktische Gegenmaßnahmen diskutieren.
  • Panels und Webinare zu Themen wie Nachhaltigkeit in der IT des Gesundheitswesens und KI für ESG helfen, hochgesteckte Ziele in branchenspezifische Roadmaps zu übersetzen.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 04/ 05 mit dem Best of LinkedIn zu Sustainability & Green ICT:

→ 63 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 30 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen