Best of LinkedIn: Sustainability & Green ICT KW 08/ 09
Die Gespräche zu Nachhaltigkeit und Green ICT drehten sich in diesen zwei Wochen um echte Zielkonflikte und Lösungen, nicht um Schlagworte. Praktiker verbanden den Fußabdruck von KI, Green Software, zirkuläre IT und Regulierung zu einer gemeinsamen Agenda. Daraus entsteht eine stärker operative Sicht auf die nachhaltige digitale Transformation, die Technik, Governance und Marktsignale zusammenführt.
Datum
March 6, 2026
Sustainability & Green ICT
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Unseren Podcast anhören

Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Sustainability & Green ICT KW 08/ 09 zusammen:

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KI & Energie

  • Die Diskussion rückte von Kennzahlen je Abfrage zu Transparenz auf Anbieterebene bei Energie, Emissionen und Wasserverbrauch, verbunden mit Forderungen nach vergleichbarer Offenlegung.
  • Stimmen hoben die Belastung von Strom- und Wassersystemen durch schnell wachsende Rechenzentren hervor und drängten auf lokale Planung, die physische Ressourcengrenzen anerkennt.
  • Die Skalierung von KI in Regionen wie Südostasien galt als Abwägung zwischen dem Nutzen der Optimierung und höheren Emissionen aus dichten Infrastrukturclustern.
  • Hardware, GPUs und Bildgenerierung wurden als konkrete Treiber des Strombedarfs beschrieben, was den Bedarf an von Grund auf nachhaltigen GPU-Clouds unterstreicht.

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Green Software

  • Green Coding wurde als strategische Disziplin dargestellt, die Performance, Datenintegrität und Energieeffizienz verbessert, nicht als Randthema.
  • Beitragende sprachen sich für einfachere, effizientere Architekturen aus statt für komplexe, verschwenderische Stacks, die unnötig Rechenleistung und Speicher verbrauchen.
  • Agentenbasiertes Programmieren und lokale KI-Ansätze galten als Wege, Datenübertragungen zu verringern und externe Modellaufrufe in Entwicklung und Betrieb zu reduzieren.
  • Mehrwöchige Vortragsreihen und Veröffentlichungen zeigten, dass Green Software eine strukturierte Wissensbasis aufbaut, gestützt auf entstehende Standards für ressourceneffizienten Code.

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Governance & ESG

  • ESG-Schulungen für Aufsichtsgremien und Führungsspitzen machten deutlich, dass Wissen über Nachhaltigkeit inzwischen eine Grundvoraussetzung für glaubwürdige Transformationsprogramme ist.
  • Beispiele von Organisationen, die Klimaziele in Anreize und Scorecards aufnehmen, zeigten, dass Nachhaltigkeit in die zentrale Governance rückt und nicht nur in die externe Berichterstattung.
  • Kommentare betonten, dass nachhaltige IT klare Verantwortlichkeiten, Beschaffungskriterien und Risikorahmen braucht, die Green Coding und Responsible AI in einem Modell verbinden.
  • Regulatorische Schritte wie Infrastrukturgesetze, Handelsmaßnahmen und Klagen zu Netto-Null galten als Mechanismen, die die Verantwortung für digitale Emissionen verschärfen.

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Climate Tech & Energie

  • Gründer und Investoren in Climate Tech betonten operative Disziplin und solide Unit Economics; Kapital floss in Lösungen, die ihre Wirkung schnell skalieren.
  • Meilensteine von Unternehmen beim Bezug erneuerbarer Energie, darunter die vollständige Deckung über langfristige Stromverträge, zeigten, wie große Abnehmer Projekte für saubere Energie ermöglichen können.
  • Verifizierte Bodenkohlenstoffzertifikate und naturbasierte Entnahmen wurden als Beleg dafür hervorgehoben, dass hochwertige CO2-Märkte und deren Überwachung an Boden gewinnen.
  • Debatten über politische Entscheidungen zugunsten fossiler Stromerzeugung für KI betonten das Risiko einer langfristigen Festlegung und die Notwendigkeit, den Übergang bezahlbar und in Bewegung zu halten.

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Zirkuläre IT

  • Inhalte zur zirkulären IT drehten sich um die strukturierte Verwertung von Geräten und um Lebenszyklusdienste, die Aufarbeitung, Wiedereinsatz und Recycling vor den linearen Austausch stellen.
  • Beispiele für die Zusammenarbeit mit Versorgern zeigten, wie abgestimmte Programme die Lebensdauer von Geräten verlängern und mehr Material aus digitaler Infrastruktur zurückgewinnen können.
  • Von Whitepapern ausgehende Diskussionen untersuchten Verantwortlichkeiten im gesamten digitalen Markt und verbanden zirkuläres Design, Produktverantwortung und die Zuordnung von Umweltlasten.
  • Veranstaltungen und Foren, die Kreislaufwirtschaft, Renaturierung und Digitalisierung zusammenbrachten, deuteten auf eine systemischere Sicht auf Materialflüsse und die Planung von ICT hin.

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Ökosystem & Produkte

  • Neue Angebote wie grünere KI-Dienste, mit erneuerbarer Energie betriebene Modelle und datenschutzorientierte Öko-Chatbots zeigten eine wachsende Produktebene rund um nachhaltige digitale Dienste.
  • Erweiterungen von Rechenzentren mit hohen Anteilen erneuerbarer Energie, Zertifizierungen und effizienter Kühlung zeigten, wie sich Infrastrukturanbieter als führend bei grüner Cloud positionieren.
  • Gipfel und Auszeichnungen zu digitaler Nachhaltigkeit boten Plattformen, um Best Practices zu Inklusion, Rohstoffrückgewinnung und klimagerechter Innovation zu teilen.
  • Webinare, Podcasts und kuratierte Nachrichtenformate zu KI-Emissionen, nachhaltigen Browsern und Klimaschritten der großen Technologiekonzerne halfen Praktikern, Entwicklungen effizient zu verfolgen.

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Alltagspraxis

  • Beiträge warben für kleine, praktische Schritte, um den digitalen Fußabdruck über Geräte und Dienste hinweg zu verringern, mit dem Argument, dass sich stetige kleine Maßnahmen zu echter Wirkung summieren können.
  • Überlegungen zu den Umweltwirkungen von Technik verstanden nachhaltige IT als Teil des beruflichen Selbstverständnisses und der täglichen Entscheidungen von Technikfachleuten und Führungskräften.
  • Stimmen hoben den Beitrag von Frauen in der IT hervor und verbanden Vielfalt mit besseren Entscheidungen zu ökologischen und sozialen Dimensionen von Technik.
  • Beitragende betonten, dass echter Fortschritt oft nach beständiger, unspektakulärer Arbeit aussieht; Zertifizierungen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung wiegen schwerer als schlagzeilenträchtige Ankündigungen.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 08/ 09 mit dem Best of LinkedIn zu Sustainability & Green ICT:

→ 72 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 33 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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