Best of LinkedIn: Sustainability & Green ICT KW 42/ 43
Im Green ICT rückte in den vergangenen zwei Wochen der pragmatische Weg vom Anspruch zur Umsetzung in den Vordergrund. Die Aktivität konzentrierte sich auf die Energiewirkungen von KI, die Nachhaltigkeit von Rechenzentren, softwaregetriebene Effizienz und Transparenz in der Governance. Schwung kam von konkreten Werkzeugen, gezielten Investitionen und gemeinsamer Standardisierungsarbeit.
Datum
October 15, 2025
Sustainability & Green ICT
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Nachhaltigkeit von KI

  • Die Skalierung von KI stößt auf Grenzen bei der Energie; die Verfügbarkeit von Strom wird damit zum begrenzenden Faktor für Innovation.
  • Technologiekonzerne beschaffen gezielt saubere Energie, um den steigenden Bedarf von KI und die betrieblichen Folgen auszugleichen.
  • Effizienzfragen wandern in den Modell-Stack hinein und verbinden Tokens und Sprachverarbeitung mit dem Energieprofil von Rechenzentren.
  • Schwellenländer stellen KI als Hebel für grünes Wachstum dar und richten Kapitalflüsse an Netto-Null-Fahrplänen aus.
  • In der Debatte um Impact Investing und KI stehen ethische Ergebnisse und messbarer Nachhaltigkeitswert im Vordergrund.

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Rechenzentren und Infrastruktur

  • Umwelt- und Gesundheitsrisiken rund um Großprojekte stehen auf dem Prüfstand und verlangen belastbare Pläne zur Minderung.
  • Der Wasserverbrauch entwickelte sich zu einer strategischen Kennzahl; Rechenzentren verbrauchen Mengen, die vor Ort Debatten über den verantwortlichen Umgang auslösen.
  • Verfahren zur CO2-Abscheidung und Rahmenwerke zur Dekarbonisierung werden geprüft, um graue und betriebliche Emissionen anzugehen.
  • Besichtigungen und Branchenschauen richten den Blick auf den Punkt im Betrieb, an dem Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit zusammentreffen.
  • Regionale Nachfragespitzen durch KI führen zu Planungen für die Stromversorgung, zur Abstimmung im Netz und zur Überprüfung von Standortstrategien.

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Green Software und digitales Design

  • Green-Software-Praktiken kommen von Konzepten zu Playbooks und zeigen messbare Zusatznutzen für Produktteams.
  • Beschaffung und Ausschreibungen nehmen Nachhaltigkeitskriterien auf, damit Software standardmäßig grüner ausgeliefert wird.
  • Weiterbildung für Entwickler und Community-Treffen betonen umsetzbare Programmiermuster und Referenzwerte für die Performance.
  • Nachhaltiges UX ordnet Designentscheidungen neu, um digitalen Ballast zu verringern, ohne das Ergebnis für Nutzende zu beeinträchtigen.
  • PLM und Engineering-Workflows bringen das Denken in Lebenszyklen mit dem Change Management im Unternehmen zusammen.

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Produkte und Lösungen

  • Werkzeuge zur CO2-Bilanzierung für Kunden gewannen an Tiefe durch Auswertungen zu Scope 3 und erfüllen damit die Erwartungen an die Berichterstattung im Unternehmen.
  • Neue Energielösungen für digitale Infrastruktur versprechen bessere Ergebnisse bei der Nachhaltigkeit im großen Maßstab.
  • Bewertungssysteme wie ICFEn sollen die Nachhaltigkeit von Rechenzentren im Rahmen lokaler Energiegemeinschaften messbar machen.
  • Ansätze für energieeffiziente KI-Rechenzentren werden als Wettbewerbsvorteil dargestellt.
  • Initiativen für saubere Energie zielen auf die Lasten von KI und Rechenzentren, um die Emissionsintensität zu senken.

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Regulierung und Governance

  • Die Rufe nach einer einheitlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung über digitale Fußabdrücke werden in vielen Märkten lauter.
  • Transparenz und interoperable Produktinformationssysteme gelten als Säulen glaubwürdiger ESG-Aussagen.
  • Aktionärsanträge drängen auf Klarheit über den Einsatz von KI in besonders wirkungsstarken Branchen wie Öl und Gas.
  • Lücken bei der Verantwortung in der nachhaltigen Nutzung von KI führen zu besserer Governance und klareren Offenlegungen.
  • Vertrauen, ein verantwortlicher Umgang mit Wasser und Teilhabe werden als Prioritäten der Governance beim Bau von Rechenzentren dargestellt.

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Konferenzen und Community

  • Globale Foren rückten Energieeffizienz, verantwortungsvolle KI-Entwicklung und nachhaltige digitale Dienste in den Vordergrund.
  • Branchentreffen zeigten Wege zur Nachrüstung, Immersionskühlung und DCIM für einen grüneren Betrieb.
  • Regionenübergreifende Veranstaltungen verbanden Marktausblicke mit Hürden und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Nachhaltigkeit.
  • Keynotes und Vorträge stellten den Hype um KI infrage und lenkten die Diskussion auf Verantwortung und messbare Wirkung.
  • Community-Treffen stärkten den Wissenstransfer zu praktischen Werkzeugen und zur Umsetzung im Unternehmen.

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Open Source und Standards

  • Open Source erhielt Anerkennung durch Nachhaltigkeitszertifikate, was transparente Praktiken stärkt.
  • Gemeinsame Arbeiten an der LCA-Methodik bringen offene, modulare Standards für die Fußabdruckbilanzierung in der ICT voran.

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Finanzierung und Investitionen

  • Kapital fließt in Climate Tech in frühen Phasen, mit Schwerpunkt auf skalierbarer Infrastruktur und messbaren Ergebnissen.
  • Effizienz gilt zunehmend sowohl als Kostenhebel als auch als Verstärker der Nachhaltigkeit bei KI-Infrastruktur.
  • Marktkommentare deuten darauf hin, dass Investoren glaubwürdige Pfade zur Dekarbonisierung genauer prüfen.
  • Regionale Entwicklungsprogramme richten ihre Förderung an der Energiewende in der digitalen Infrastruktur aus.

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Kreislaufwirtschaft und lokale Energie

  • Innovationszentren für die Kreislaufwirtschaft ermöglichen Pilotprojekte auf Stadtebene, die Materialien, Reparatur und Wiederverwendung verbinden.
  • Modelle für Energiegemeinschaften werden aktiv auf Bezahlbarkeit und zusätzliche Nachhaltigkeitseffekte geprüft.
  • Bewertungsrahmen für Rechenzentren beginnen, die Beteiligung am lokalen Energiesystem einzubeziehen.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 42/ 43 mit dem Best of LinkedIn zu Sustainability & Green ICT:

→ 70 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 42 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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