Best of LinkedIn: Sustainability & Green ICT KW 48/ 49
Nachhaltigkeit in der ICT kam an mehreren Fronten voran, von energiebewusstem Cloud-Betrieb über die Abwärmenutzung in Rechenzentren bis zu glaubwürdigen Standards für Green Software. Sichtbar wurden im Zeitraum außerdem entstehende Energiekennzahlen für KI und pragmatische Berichtsverfahren, die sich bereits heute umsetzen lassen.
Datum
December 12, 2025
Sustainability & Green ICT
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Sustainability & Green ICT KW 48/ 49 zusammen:

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GreenOps, FinOps und Cloud-Effizienz

  • GreenOps und FinOps traten als zwei Hebel hervor, um Cloud-Workloads zugleich auf Kosten und CO2 zu optimieren.
  • Betont wurde die Sichtbarkeit der Auswirkungen von KI-Einsätzen, um Cloud-Ausgaben mit technischen Notwendigkeiten und Sustainability by Design in Einklang zu bringen.
  • Bewusste und nachhaltige KI-Nutzung galt als Betriebsprinzip zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.
  • Die Optimierung der Cloud-Kostenstrukturen ging mit greifbaren ökologischen Vorteilen einher, sobald sie an die Platzierung der Workloads und an Architekturentscheidungen gekoppelt war.

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Rechenzentren und Energiewende

  • Betreiber stellten Nachhaltigkeit über Technologieentscheidungen und operative Exzellenz als Wettbewerbsvorteil dar.
  • Die langfristige Planung und die Ausrichtung am Umfeld bei Compass Datacenters veranschaulichten glaubwürdige Umsetzungsmodelle.
  • Der von KI getriebene Nachfragedruck unterstrich den Bedarf an Netzmodernisierung, Effizienzinvestitionen und unterstützender Politik.
  • Wasserstoff-Brennstoffzellen wurden als alternativer Versorgungsweg dort hervorgehoben, wo Netzengpässe greifen.
  • Erkenntnisse aus dem australischen Markt verwiesen auf grüne Rechenzentren, die bis 2030 auf Innovationspfade zielen.

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KI für Nachhaltigkeitswirkung

  • Die Einführung von KI in Unternehmen ordnete Risiko, Kosten und Nachhaltigkeit neu und verlangte eine tiefere Beobachtbarkeit von Modellen und Infrastruktur.
  • Falsch angegebene Energiekosten von KI bekräftigten den Bedarf an transparenter Messung und überprüfbaren Angaben.
  • Der Energieverbrauch von KI wurde als deutlich höher als angenommen ausgewiesen, woraus sich Spielraum für Effizienzsteigerungen ergibt.
  • Die Aufnahme von KI-Emissionen in gängige Kennzahlen eröffnete einen Weg, Modelle zu vergleichen und die Beschaffung zu lenken.

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Digitale Infrastruktur

  • Digitale und grüne Transformation kamen mit Telemetrie und modellgetriebener Optimierung vom Potenzial in die Umsetzung.
  • Zukunftsfähige IT-Systeme wurden an modulare Architektur, eine disziplinierte Technologieauswahl und ausdrückliche Nachhaltigkeitskriterien geknüpft.

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Regulierung, Berichterstattung, Prüfung

  • Praxisnahe Berichtsansätze betonten neben den Compliance-Zielen die Effizienz der Prozesse und den Nutzen für Entscheidungen.
  • An der CSRD ausgerichtetes Denken zeigte sich indirekt in der Betonung prüffähiger Datenflüsse und ergebnisorientierter Angaben.

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Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung, Elektroschrott

  • Standardisierte Qualitätsbewertungen für aufbereitete Geräte galten als Voraussetzung für eine kreislauffähige Beschaffung auf Unternehmensniveau.
  • Initiativen aus der Community warben für konkrete Schritte in Bildung und Einführung, um den Fußabdruck der ICT zu senken.

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Nachhaltige Softwareentwicklung

  • Praktiken der grünen Softwareentwicklung fanden mehr Zuspruch, gestützt auf glaubwürdige Zertifizierungssignale und Leitlinien für Entwickelnde.
  • Aktivitäten der Community in Deutschland bekräftigten Muster, mit denen sich Umweltwirkungen durch besseren Code und bessere Werkzeuge senken lassen.

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Signale aus Regionen und Ökosystem

  • Wien rückte lokale Vorreiter ins Licht, die digitale Nachhaltigkeit als bürgerschaftliches und unternehmerisches Anliegen vorantreiben.
  • Der Klimainnovation in der MENA-Region wurde zugetraut, bei vorhandenen Fachkräften, Kapital und Dringlichkeit ein grünes Unicorn hervorzubringen.
  • Die Dynamik des deutschen Greentech-Sektors spiegelte breitere globale Verschiebungen hin zu skalierbaren Märkten für saubere Technologien.

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Green IO

  • Die Botschaft stellte die persönliche Verantwortung in der Technikbranche für das Handeln beim Klima in den Mittelpunkt und betonte praktische Schritte, die stetig umgesetzt werden.
  • Ermutigt wurde zu Fortschritt in einem machbaren Tempo, wobei Beständigkeit vor Perfektion ging, um Wirkung in der Branche zu erzielen.
  • Nachhaltigkeit wurde als tägliches Verhalten und als Qualität der Entscheidungen verstanden, nicht allein als Zielvorgabe der Organisation.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 48/ 49 mit dem Best of LinkedIn zu Sustainability & Green ICT:

→ 62 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 33 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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