Best of LinkedIn: Channel Marketing KW 03/ 04
Nicht mehr Aufmerksamkeit, sondern Umsetzung prägt das Channel Marketing der vergangenen zwei Wochen. Führungskräfte konzentrierten sich darauf, Ökosysteme zu monetarisieren, Co-Sell-Abläufe operativ zu verankern und Anreize, Tooling und Messung zu schärfen, um über Partner hinweg wiederholbare Umsatzwirkung zu erzielen.
Datum
January 27, 2026
Channel Marketing
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Unseren Podcast anhören

Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Channel Marketing KW 03/ 04 zusammen:

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Cloud-Marktplätze und Co-Sell-Umsetzung

  • Marktplätze gelten als zentraler Umsatzhebel und nicht als Nebenkanal. Im Vordergrund stehen Dealgröße, Geschwindigkeit und Planbarkeit.
  • Eine für den Vertrieb neutrale Vergütung wird zur Grundvoraussetzung, um Widerstand im Vertrieb und Abflüsse aus dem Channel zu vermeiden.
  • Zeitlich befristete Anreizaufschläge dienen dazu, Verhalten zu verändern und die frühe Nutzung zu beschleunigen.
  • Erfolg auf Marktplätzen wird als Frage des Vertriebsprozesses verstanden, nicht als Frage der Bekanntheit der Plattform.
  • Als unverzichtbar für den langfristigen Bestand eines Programms gilt die Messung von Deal-Geschwindigkeit, durchschnittlicher Dealgröße und Time-to-Cash.

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Partneranreize und kommerzielle Gestaltung

  • Anreize werden zunehmend so gestaltet, dass sie Verhalten belohnen und nicht allein abgeschlossenen Umsatz.
  • SPIFs gelten als zeitlich begrenzte Instrumente der Veränderung, nicht als dauerhafte Vergütungsbestandteile.
  • Interne Anerkennungsmechanismen sollen den partnergeführten Vertrieb in Sales-, Renewal- und Channel-Teams verankern.
  • Sichtbarkeit unter Kollegen und interner Wettbewerb dienen dazu, Deal-Wege mit Partnervorrang zur Normalität zu machen.
  • Die finanzielle Abstimmung zwischen direktem und partnergeführtem Vertrieb wird als nicht verhandelbar dargestellt.

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Channel Enablement und interne Akzeptanz

  • Im Enablement rückt statt der Schulungsinhalte die operative Einsatzbereitschaft in CRM und Vertriebsabläufen in den Mittelpunkt.
  • Vertriebsmitarbeiter sollen partnergeführte Erfolge dokumentieren und teilen, damit daraus interne Playbooks entstehen.
  • Der Austausch von Wissen wird belohnt, damit aus einzelnen Erfolgen skalierbare Abläufe werden.
  • Erfolg im Channel hängt an internen Fürsprechern, nicht an Vorgaben von oben.
  • Enablement wird als fortlaufende Bestärkung verstanden, nicht als einmaliger Rollout.

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Partnerprogramme und Struktur des Ökosystems

  • Partnerprogramme setzen auf klare Abläufe, klare Rollen und einen klaren Werteaustausch statt auf immer mehr Stufen.
  • Co-Selling gilt als strukturierter Ablauf, der klare Regeln, Transparenz über Daten und Verantwortlichkeit verlangt.
  • Reife im Ökosystem zeigt sich daran, dass weniger Partner besser umsetzen, nicht an einer höheren Partnerzahl.
  • Die Glaubwürdigkeit eines Programms hängt davon ab, wie einheitlich es über Regionen und Vertriebsteams hinweg umgesetzt wird.
  • Marktplatz- und Partnerprogramme greifen zunehmend ineinander, statt getrennt gesteuert zu werden.

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Hebelwirkung durch Produkt und Plattform im Channel

  • Plattformintegrationen gelten als Wegbereiter für Skalierung über Partner und nicht als technische Funktionen.
  • Produktneuerungen werden über ihre Wirkung auf die Vertriebseffizienz der Partner eingeordnet.
  • Tools werden danach bewertet, wie reibungslos sie sich in bestehende Vertriebsabläufe einfügen.
  • Relevanz im Channel hängt daran, wie stark die Reibung bei Deal-Registrierung und Transaktionsabwicklung sinkt.
  • Technologieinvestitionen werden mit messbaren Umsatzergebnissen begründet, nicht mit Kennzahlen zur Partnerzufriedenheit.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 03/ 04 mit dem Best of LinkedIn zu Channel Marketing Insights:

→ 62 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 31 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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