Best of LinkedIn: Field Marketing KW 04/ 05
Nicht mehr die exzellente Umsetzung, sondern die strategische Verantwortung prägte in den vergangenen zwei Wochen die Diskussion über Field Marketing. Der Fokus verschob sich deutlich hin zu messbarer Wirkung, einer engeren Abstimmung mit Sales und einem disziplinierteren Einsatz von Event-Technologie. Zugleich stellten Praktiker langjährige Annahmen zu Größenordnung, Tool-Einsatz und Zuständigkeit infrage.
Datum
February 4, 2026
Field Marketing
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Field Marketing KW 04/ 05 zusammen:

Eventstrategie und die Rolle des Field Marketing

  • Field Marketing gilt zunehmend als strategischer Hebel für Umsatz und nicht mehr als reine Umsetzungsebene.
  • Deutlicher Nachdruck liegt darauf, Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen und nicht nur für Logistik, Umsetzung oder die Übergabe von Leads.
  • Der Widerstand wächst dagegen, Events als isolierte Kampagnen zu behandeln statt als Teil eines größeren GTM-Systems.
  • Führungskräfte erwarten klar, dass Field Marketing die Qualität der Pipeline und die Geschwindigkeit von Deals beeinflusst.

Event-ROI, Messung und Datendisziplin

  • Der Erfolg eines Events bemisst sich zunehmend am Umsatzbeitrag und nicht an Teilnehmerzahlen, Badge-Scans oder reinem Lead-Volumen.
  • Mangelhafte Datenpflege und unklare Erfolgsdefinitionen gelten als zentrale Hindernisse für den ROI.
  • Vorab definierte Erfolgskriterien, die den Vertriebsphasen und dem Umsatzbeitrag zugeordnet sind, finden starken Zuspruch.
  • Klar erkennbar ist das Bestreben, weniger Events mit schärferer Zielsetzung durchzuführen statt möglichst viele Aktivitäten.

Event-Technologie und Konsolidierung der Plattformen

  • Bei Entscheidungen über Event-Technologie zählen zunehmend Zuverlässigkeit und Systemintegration statt Funktionstiefe.
  • Gegenüber überfrachteten Plattformen, die den Betrieb erschweren, wächst die Skepsis.
  • Stärker im Vordergrund steht, Tools zu konsolidieren, um Kosten, Komplexität und Fehlerquellen zu senken.
  • Video- und Content-Funktionen entwickeln sich zu zentralen Bestandteilen moderner Event-Plattformen.

Content als zentraler Multiplikator für Events

  • Content gilt als wichtigste Brücke zwischen Events, Sales und der Wirkung nach dem Event.
  • Im Mittelpunkt steht, Event-Content so anzulegen, dass er im Field Marketing, in digitalen Kanälen und im Sales Enablement erneut genutzt werden kann.
  • Die Qualität von Event-Content wird zunehmend als strategisches Unterscheidungsmerkmal verstanden und nicht als unterstützende Aufgabe.
  • Erwartet wird klar, dass Events dauerhaft nutzbare Assets hervorbringen und nicht einmalige Erlebnisse.

Präsenzveranstaltungen und Experience Design

  • Präsenzveranstaltungen werden durchgängig so beschrieben, dass sie an Relevanz gewinnen statt zu verlieren.
  • Erlebnisqualität und der Beitrag der Teilnehmenden zählen mehr als Größe und Spektakel.
  • Nachdrücklich empfohlen werden kleinere, kuratierte Formate wie Executive Dinners und Micro-Events.
  • Als zentrale Werttreiber hervorgehoben werden der menschliche Austausch und ein bewusst gestaltetes Erlebnis.

Abstimmung mit Sales und Fragen der Zuständigkeit

  • Zwischen Field Marketing und Sales zeigen sich immer wieder Spannungen um Zuständigkeit und konsequente Nachverfolgung.
  • Verbreitet ist die Auffassung, dass Events scheitern, wenn die Beteiligung von Sales als freiwillig behandelt wird.
  • Gefordert werden Modelle gemeinsamer Verantwortung über Marketing- und Sales-Teams hinweg.
  • Field Marketing wird zunehmend als gleichrangiger Partner von Sales verstanden und nicht als Servicefunktion.

KI und neue Technologien bei Events

  • Der Einsatz von KI wird zurückhaltend diskutiert; Bedenken betreffen Vertrauen, Bedienbarkeit und Reifegrad.
  • Mehrsprachige und Content-getriebene KI-Anwendungsfälle gelten als vielversprechend, stehen aber noch am Anfang.
  • Klar gewarnt wird davor, KI aus Neuheitsgründen einzusetzen statt zur Verbesserung des Betriebs.
  • Deutlich bevorzugt wird pragmatisches Ausprobieren gegenüber breiten, von oben verordneten KI-Rollouts.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 04/ 05 mit dem Best of LinkedIn zu Field Marketing:

→ 62 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 33 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen