Best of LinkedIn: Smart Manufacturing KW 05/ 06
In den Beiträgen dieser zwei Wochen gruppieren sich die Themen rund um Smart Manufacturing deutlich um Partnerschaften bei industrieller KI, virtualisierte Werke und softwaredefinierte Automatisierung. Führungskräfte und Praktiker lassen Schlagworte hinter sich und richten den Blick auf Datenqualität, Anwendungsfälle im Werk und konkrete Beispiele für eine nachhaltige, flexible Produktion. So entsteht das Bild eines Ökosystems, das von Pilotprojekten zu einem integrierten, plattformbasierten Betrieb übergeht.
Datum
February 11, 2026
Smart Manufacturing
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Smart Manufacturing KW 05/ 06 zusammen:

Ökosysteme für industrielle KI

  • Dassault Systèmes und NVIDIA vertieften ihre Allianz rund um virtuelle Zwillinge, Weltmodelle für die Industrie und wissenschaftlich fundierte Grundlagen für industrielle KI.
  • Siemens und NVIDIA entwickelten gemeinsam ein Betriebssystem für industrielle KI, das die durchgängige Optimierung der Fertigung verändern soll.
  • Deutschland startete seine erste Fabrik für industrielle KI und signalisierte damit institutionelle Unterstützung für KI-gestützte Produktivität über Branchen hinweg.
  • Microsofts Partnerleitfaden für industrielle KI unterstrich, dass verlässliche Daten und kuratierte Partner-Ökosysteme Voraussetzung für erfolgreiche Initiativen sind.

Virtuelle Werke

  • Initiativen zum digitalen Zwilling weiteten sich von einzelnen Maschinen auf ganze Werke aus und verbanden Shopfloor-Daten in Echtzeit mit 3D- und Prozessmodellen.
  • Siemens zeigte Werke, die zuerst digital geplant werden, von Nanjing bis zu neuen Twin-Composer-Werkzeugen, die Layouts optimieren, bevor über den physischen Bau entschieden wird.
  • Anwendungsfälle in der CNC-Bearbeitung zeigten, wie digitale Zwillinge Probleme im Vorfeld vermeiden und die Steuerung auf dem Shopfloor vereinfachen.
  • Audi modernisierte die Produktion mit der Virtualisierung EC4P und trennte Software von Hardware, um Sicherheit und Agilität zu erhöhen.


Cloud-ERP und MES

  • SAP Cloud ERP und die UX-Frameworks von SAP Digital Manufacturing stellten Cloud-Backbones als Orchestrierungsebene für Werke und Bedienpersonal dar.
  • Manufacturing Execution Systems entwickelten sich von reinen Ausführungsmaschinen zu intelligenten Ebenen, die komplexe, datenreiche Abläufe koordinieren.
  • Indumation hob softwaredefinierte Automatisierung als Kernprinzip hervor und führte Technologien für Smart Manufacturing zusammen.
  • Aktuelle Trends in CAD und Produktentwicklung betonten vernetzte Workflows für schnellere Iterationen und eine engere Abstimmung mit dem Kunden.

Daten- und Edge-Grundlagen

  • Branchenexperten betonten, dass gelöste Geschäftsprobleme und saubere, verlässliche Daten wichtiger sind als schnelle, kosmetische KI-Einsätze.
  • Datenintegrität und verlässliche Betriebsbedingungen galten als unverzichtbare Grundlage für jede digitale oder KI-Initiative.
  • Fertigungsunternehmen konzentrierten sich auf genaue Daten in Echtzeit als Basis für wirksame KI-gestützte Entscheidungen auf dem Shopfloor.
  • Edge Computing trat als zentraler Wegbereiter hervor und lieferte lokale Verarbeitung, Erkenntnisse in Echtzeit und geringere Latenz.

Automatisierung und Robotik

  • Automatisierung und KI galten als zentrale Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit, mit Konzepten für Werke, die innerhalb von Leitplanken selbst laufen.
  • Agentenbasierte KI wurde als Weg hervorgehoben, das Erkennen und Beheben von Problemen im Betrieb zu automatisieren und manuelle Eingriffe zu verringern.
  • Robotik dehnte sich auf neue Bereiche aus, von der robotergestützten Fertigung im Betonbau bis zu humanoiden Robotern, die per Simulation geplant werden.
  • Prozessautomatisierung gewann in indirekten Bereichen an Aufmerksamkeit und deutete auf Produktivitätspotenzial weit jenseits der Kernschritte der Produktion hin.

Nachhaltige Produktion

  • Schneider Electric stellte nachhaltige Fertigung als Zusammenspiel von Dekarbonisierung, digitaler Transformation und innovativem Energiemanagement dar.
  • Die Smart Factory in Cavite zeigte einen Betrieb mit 100 Prozent erneuerbarer Energie und belegte, dass Nachhaltigkeit und fortschrittliche Produktion zusammenpassen.
  • Boom Supersonic veranschaulichte mit einer nachhaltigen Triebwerksinnovation umweltfreundlichere Modelle der Luftfahrt, die auf modernster industrieller Technik aufbauen.
  • Die digitalen Leuchtturmfabriken von Siemens zeigten beispielhaft, wie sich Effizienzgewinne und langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch Strategien mit digitalem Vorrang erreichen lassen.

Operating Model und Kompetenzen

  • Führungskräfte aus Automobil und Industrie plädierten dafür, das Denken in Komponenten zugunsten lernender Organisationen aufzugeben, die sich fortlaufend anpassen.
  • Investitionen in operative Systeme galten als entscheidend, während Lücken bei Personal und Qualifikation ein zentrales Problem blieben.
  • NPI und Programmmanagement wurden neu als integrierte Systeme verstanden, was Stabilität und Abstimmung zwischen Entwicklung und Produktion verbesserte.
  • Agile Methoden wurden empfohlen, um Effizienz und Anpassungsfähigkeit in Fertigungsprojekten und Transformationsvorhaben zu steigern.

Ökosystem und Veranstaltungen

  • Panels zu Smart Manufacturing teilten konkrete Best Practices und verbanden Akteure wie GE Vernova mit realen Ergebnissen im Werk.
  • Industrie 4.0 wurde kritisch geprüft, verbunden mit der Forderung, Schlagworte hinter sich zu lassen und Initiativen mit messbaren Ergebnissen anzugehen.
  • Foren und Messen zu Smart Manufacturing stärkten den Aufbau einer Community rund um Integrationsfragen und praktische Lösungen.
  • Diskussionen in Deutschland über Cloud und KI zeigten ein starkes regionales Interesse an modernen Architekturen und deren Wirkung auf Werke.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 05/ 06 mit dem Best of LinkedIn zu Smart Manufacturing:

→ 60 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 29 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen