Best of LinkedIn: Smart Manufacturing KW 17/ 18
Im Smart Manufacturing beginnt eine entscheidende Phase, in der Wert durch Integration entsteht und nicht durch Experimente. Vorn liegen jene, die KI, digitale Zwillinge und Datenarchitekturen zu stimmigen Systemen zusammenführen, gestützt auf starke Ökosysteme und auf die Fähigkeit zur Umsetzung. Der nächste Vorsprung entsteht dadurch, Bewährtes zu skalieren, statt Mögliches zu erkunden.
Datum
May 6, 2026
Smart Manufacturing
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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Wer lieber zuhört: Unser Podcast fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu Smart Manufacturing KW 17/ 18 zusammen:

Industrielle KI skaliert in den zentralen Fertigungsprozessen

  • Industrielle KI steckt heute im täglichen Fertigungsbetrieb und nicht mehr in einzelnen Anwendungsfällen.
  • Agentenbasierte KI tritt als Ebene mit hohem ROI hervor, besonders in Workflows im Backoffice und in der Entwicklung.
  • KI-Copiloten und Produktionsassistenten senken den Entwicklungsaufwand und beschleunigen Entscheidungen.
  • KI wird auf Produktionsdaten zunehmend über LLM-basierte Ansätze angewendet statt über herkömmliche Modelle.
  • Physical AI und aufgabenspezifische Agenten ermöglichen die Umsetzung im realen Betrieb auf dem Shopfloor.
  • Die Einführung von KI erreicht die Phase der Skalierung, bleibt aber von hoher Datenqualität und guter Integration abhängig.
  • Die Anwendungsfälle wachsen über vorausschauende Wartung, Qualität, Planung und autonome Entscheidungsunterstützung hinweg.

Digitale Zwillinge werden zum operativen Rückgrat in Echtzeit

  • Digitale Zwillinge entwickeln sich von statischen Simulationen zu lebenden Systemen in Echtzeit.
  • Die Wirkung ist belegt, mit messbaren Zuwächsen bei Durchsatz, Kosteneffizienz und Time-to-Market.
  • Virtuelle Zwillinge erstrecken sich inzwischen über Werke, Lieferketten und Produktlebenszyklen.
  • Der Einsatz in Konstruktion, Simulation und der Planung von KI-Fabriken beginnt immer häufiger von Anfang an.
  • Immersive Engineering-Umgebungen ermöglichen die Interaktion mit digitalen Abbildern in voller Größe.
  • Zwischen digitalen Zwillingen und industrieller KI entsteht eine enge Verbindung, die gemeinsam Wert schafft.

Datenarchitektur und Interoperabilität als grundlegende Wegbereiter

  • Die zentrale Herausforderung verschiebt sich von der Vernetzung zur Bedeutung der Daten und verlangt Ontologien und semantische Ebenen.
  • Ansätze wie Data Fabric und Knowledge Graphs setzen sich durch, um domänenübergreifende Erkenntnisse zu erschließen.
  • Einheitliche Standards und gemeinsame industrielle APIs gelten als fehlende Infrastruktur für die Skalierung.
  • Asset Administration Shell und Manufacturing-X werden als grundlegende Rahmenwerke hervorgehoben.
  • Kosten für Reverse ETL und fragmentierte Architekturen gelten als Hürden für höhere Margen aus der Digitalisierung.
  • Ein verlässlicher, strukturierter Datenaustausch wird zur Voraussetzung für eine autonome Fertigung.

Aufstieg softwaredefinierter und offener Automatisierungssysteme

  • Steuerungssysteme werden nicht mehr hardwarezentriert aufgebaut, sondern programmierbar und softwaredefiniert.
  • Software für Smart Manufacturing ermöglicht eine schrittweise Digitalisierung, ohne die gesamte Infrastruktur zu ersetzen.
  • Offene und interoperable Automatisierungsarchitekturen begegnen den Herausforderungen aus Kosten und Betriebsunterbrechungen.
  • Günstige, passend dimensionierte Automatisierungslösungen gelten als praktikabler Einstieg für den Mittelstand.
  • Zuverlässigkeit und Resilienz des Systems stehen vor der reinen Optimierung der Auslastung.

Robotik und die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine kommen auf dem Shopfloor voran

  • Robotik, KI und das industrielle Metaverse wachsen schneller zusammen.
  • Zentrale Roboterprogrammierung und Simulationsumgebungen verbessern Effizienz und Skalierbarkeit.
  • Die Abstimmung zwischen Mensch und Roboter in realen Produktionsumgebungen rückt stärker in den Blick.
  • Eine fehlerfreie Fertigung wird durch KI-gestützte optische Prüfung und Automatisierung möglich.
  • Menschenleere Fabriken sind technisch machbar, doch hybride Automatisierungsmodelle liefern den höheren ROI.

Wachsende Partnerschaften im Ökosystem und Plattformstrategien

  • Kooperationen mehrerer Partner aus Technologie, Cloud und Industrie nehmen deutlich zu.
  • Gemeinsame Angebote verbinden ERP, KI und Cloud-Infrastruktur, um die Lücke zwischen Erkenntnis und Handeln zu schließen.
  • Partnerschaften zielen darauf, IT- und OT-Fähigkeiten durchgängig zu verbinden.
  • Es treten pragmatische Integratoren auf, die digitales und operatives Wissen zusammenbringen.
  • Anbieterökosysteme treten mit dem Anspruch an, Transformation durchgängig zu ermöglichen.

Dynamik der Branche und Veränderungen in der Fertigung auf Makroebene

  • Große internationale Veranstaltungen bestätigen den Übergang vom Hype zur Umsetzung im Smart Manufacturing.
  • Erhebliche Investitionen in industrielle Infrastruktur und in Großprojekte deuten auf langfristiges Wachstum.
  • Die regionale Wettbewerbsfähigkeit hängt an der Energieinfrastruktur, an der Politik und an der Industriestrategie.
  • Der Wandel der Belegschaft wird entscheidend, wenn Weiterbildung fest in die Einführung von Technologie eingebaut ist.
  • Vertrauen und Modelle der Zusammenarbeit gelten als Schlüssel, um die Einführung von Automatisierung zu beschleunigen.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 17/ 18 mit dem Best of LinkedIn zu Smart Manufacturing:

→ 70 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 33 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen