Best of LinkedIn: Go-to-Market KW 24/ 25
B2B-Führungskräfte haben ihren Go-to-Market-Fokus in den vergangenen zwei Wochen geschärft: auf KI-Enablement, eine präzise Strategie und einen Wertbeitrag, der vom Kunden aus gedacht ist. Von der Überarbeitung alter Sales-Playbooks bis zu wirkungsstarken GTM-Frameworks hat sich der Schwerpunkt der Diskussion verschoben: nicht mehr Menge, sondern Wert, nicht mehr einzelne Kampagnen, sondern eine fortlaufende Abstimmung.
Datum
June 26, 2025
Go-to-Market
Thomas Allgeyer

Methodik: Alle zwei Wochen sammeln wir die relevantesten LinkedIn-Beiträge zu ausgewählten Themen und verdichten sie zu einem Gesamtüberblick, ausschließlich auf Basis dieser Beiträge. Die einzelnen Beiträge dahinter finden sich hier: https://linktr.ee/thomasallgeyer. Viel Freude beim Lesen.

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GTM-Strategie & Neugestaltung

  • CMOs und Wachstumsverantwortliche geben überholte Taktiken auf, die auf Masse setzen. An ihre Stelle treten präzise, segmentierte Go-to-Market-Ansätze, die zu den ARR-Zielen und zur Produktreife passen.
  • Eine neue Welle von GTM-Frameworks entsteht. Im Vordergrund stehen klare Buyer Journeys, eine engere Abstimmung der Vertriebsaktivitäten auf den ACV und bereinigte Umsatzmodelle gegen ineffiziente CAC.
  • Mehrere Praktiker bauen „GTM Operating Systems“ auf, damit Entscheidungen über Personas, Plattformen und Marktphasen hinweg skalierbar bleiben.

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KI & Automatisierung

  • KI gilt nicht mehr als experimenteller Hebel, sondern wird aktiv in Marketing, Sales und die GTM-Orchestrierung eingebettet. Das reicht von GPT-gestützter Segmentierung bis zur Videoautomatisierung mit Tools wie VEO3.
  • Führungskräfte heben Lehren aus der Praxis hervor: die Komplexität von KI-Einführungen, das Risiko beliebigen Contents und die Notwendigkeit kritischen Denkens in stark automatisierten Modellen.
  • Erfolgsgeschichten von der Basis, etwa der Einsatz von KI bei Medway zur kostengünstigen Skalierung von Content, zeigen: GenAI kann die eigene Position schützen und hyperlokales Wachstum ermöglichen.

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Partnerschaften & Zusammenarbeit

  • Partnergetriebene GTM-Aktivitäten erleben ein Comeback. B2B-Führungskräfte verweisen auf AWS, Salesforce und Microsoft als Vorbilder für dauerhafte Skalierung über Co-Sell- und Channel-Netzwerke.
  • Innovation im Go-to-Market entsteht zunehmend aus der Zusammenarbeit im Ökosystem. Unternehmen verankern Partnerschaften als zentrale Wachstumsmotoren statt als Randthema.
  • Materialien und Playbooks aus dem Umfeld von Pavilion finden mehr Zuspruch, weil operative Verantwortliche nach Betriebsmodellen suchen, die auf organisationsübergreifender Orchestrierung beruhen.

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Wachstum vom Kunden aus gedacht

  • Führungskräfte richten das Go-to-Market neu an den Bedürfnissen der Käufer aus statt an internen Agenden. Veranstaltungen wie Momentum ITSMA Rethink betonen Vertrauen, frühe Kontaktaufnahme und das Verständnis für den Kunden.
  • Zahlen des Client Buying Index zeigten einen deutlichen Rückgang des Vertrauens in Anbieter und eine wachsende Bedeutung von Thought Leadership über den gesamten Kaufprozess. Die Relevanz der Botschaften rückt dadurch erneut in den Mittelpunkt.
  • CMOs stufen das Zuhören beim Kunden und die Abstimmung mit den Stakeholdern als Voraussetzungen für nachhaltiges B2B-Wachstum ein.

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ABM & zielgerichtetes Marketing

  • Account-based Marketing bleibt eine entscheidende Taktik, um wertvolle Kunden zu erreichen. Das gilt besonders in komplexen Vertriebssituationen, in denen Personalisierung und Orchestrierung den Ausschlag geben.
  • ABM wird neu verstanden: als dauerhafte Fähigkeit statt als Kampagne, verankert in Content, Sales und den Funktionen nach dem Abschluss, um die Beziehung über den gesamten Lebenszyklus zu stärken.

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Marke & Thought Leadership

  • Die Marke ist zu einem Thema auf Vorstandsebene geworden, das nicht nur für Bekanntheit steht, sondern über den gesamten Funnel hinweg Conversions antreibt und Vertrauen schafft.
  • Führungskräfte fordern authentischeren Content mit echtem Erkenntniswert, der die Prioritäten der Kunden direkt aufgreift, statt den Lärm zu verstärken.
  • Thought Leadership wird inzwischen an messbarer strategischer Wirkung gemessen und dient als Hebel, um Marketing, Business Development und Delivery-Teams zusammenzuführen.

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Organisationsdesign & Enablement

  • Strukturelle Abstimmung und interne Orchestrierung gelten als Wegbereiter für den Erfolg im Go-to-Market. Immer wieder wird eine bereichsübergreifende Synchronisation von Marketing, Produkt und Sales gefordert.
  • Unternehmen setzen RevOps- und Enablement-Ebenen nicht nur ein, um die Umsetzung zu verfolgen, sondern um wiederholbare, skalierbare Wachstumsmodelle fest zu verankern.
  • Frameworks wie „acting like a rock band“ gewinnen als Metapher für die interne GTM-Abstimmung an Zuspruch: gemeinsame Vision, kollektive Leistung und enge Zusammenarbeit.

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Die Beiträge und Stimmen hinter dieser Zusammenfassung

Der RoundUp zu KW 24/ 25 mit dem Best of LinkedIn zu Go-to-Market:

→ 80 ausgewählte Beiträge mit Substanz

→ 52 neue Stimmen, die einen Blick wert sind

→ 1 Deep Dive zum Vertiefen

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